Qualitätsmanagement

 

Wer sich mit Gedanken zur Qualität im Bereich der Medizin auseinander setzt, stößt früher oder später auf die Tatsache, dass Forderungen nach entsprechenden Regelwerken für Diagnose, Therapie und Pflege keine Erfindung unserer Tage sind, sondern vielmehr eine lange Tradition haben. So findet sich Patientenzufriedenheit, eine der Leitideen des modernen Qualitätsmanagements, bereits im Namen des altägyptischen Arzt-Wesirs Imhotep (2800 v. Chr.), was übersetzt so viel wie “Jener, der Zufriedenheit bringt” bedeutet.

Nachdem in vielen Bereichen Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement schon seit vielen Jahren eine große Rolle spielen, kommt diesem Thema nunmehr auch im Gesundheitswesen eine stetig wachsende Bedeutung zu. So wurde mit Inkrafttreten des Gesundheitsreformgesetztes 1989 die Qualitätssicherung erstmals als unverzichtbarer Bestandteil der ärztlichen Versorgung rechtsbindend verankert und in einem weiteren Schritt im Jahr 2000 die gesetzliche Verpflichtung zur Qualitätssicherung erheblich erweitert. Seither werden alle Leistungserbringer im Gesundheitswesen für die Qualität der Leistungen und deren Sicherung in die Verantwortung genommen.

Das Kreiskrankenhaus Gummersbach als ein Haus der regionalen Spitzenversorgung mit insgesamt 607 Planbetten in 14 Fachabteilungen wird dieser Entwicklung und seinem Qualitätsanspruch dadurch gerecht, indem es bereits seit längerem diverse Maßnahmen zur internen und externen Qualitätssicherung durchführt. Es ist dadurch auch in diesem Bereich ausgesprochen gut positioniert.

Die Qualität der Patientenversorgung auf einem möglichst hohen Niveau zu halten steht dabei im Zentrum aller Qualitätsbemühungen. Die dafür getroffenen Maßnahmen sind eine Dienstleistung zugunsten aller Patienten und Mitarbeiter und sollen vertrauensbildend und kommunikationsfördernd wirken.